Response

Response, die Beratungsstelle für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, der Bildungsstätte Anne Frank, hat die online-Meldestelle Hessen schaut hin eingerichtet.

Unter „https://hessenschauthin.de“ können Betroffene rechte und rassistische Vorfälle in Hessen melden, wobei nicht nur strafrechtliche Fälle sondern auch Mikroaggressionen gemeldet werden können. Ziel ist es, rechte Gewalt in Hessen sichtbar zu machen

Frankfurter Erklärung der Vielen

Das Schultheater-Studio Frankfurt gehört zu den Erstunterzeichnenden der Frankfurter Erklärung der Vielen (Klicken Sie hier für weitere Informationen – PDF Download).

Gemeinsam mit mehr als 50 Frankfurter Kulturinstitutionen und Kunstschaffenden sprechen wir uns damit gegen jede Form von Rassismus, Homo- und Transphobie, Frauenfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamophobie aus und geben solchen Positionen keinen Raum. https://dievielen.de/erklaerungen/frankfurt/

M1 Spielend Deutsch Lernen

Mit viel Bewegung, Musik, Bildern, Hörspielauszügen, aber wenig Theatertexten, zum Sprechen hinführen. Grammatik wird theatralisiert, so können sich z. B. dramatische Konflikte zwischen trennbaren und nicht trennbaren Verben abspielen und inwieweit kann eine Theaterszene dabei helfen, sich die Artikel zu merken und kann man aus Personalpronomen Theaterfiguren entwickeln? Und kommt das Verb als Mafiaboss daher, da es ja der „Chef im Satz“ ist?

Do. 04. März 2021
von 15.30 – 20.00 Uhr (digital)
Leitung: Katharina Fertsch-Röver

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M2 GeschlechterRolleMensch

Theater spielen um über Geschlechterrollen und sexuelle Orientierungen zu sprechen

Geschlechter(rollen) und sexuelle Orientierungen sind Themen, die alle Jugendlichen/Menschen betreffen und trotzdem im Unterricht oder im Schulalltag
oft nur am Rande oder gar nicht erwähnt werden. In dieser eintägigen Fortbildung, die auf
unserem Workshop für Schüler*innen basiert, bieten wir Raum für eine vielfältige Auseinandersetzung: Mit theaterpädagogischen Methoden werfen wir einen Blick darauf, wie man mit Schüler*innen Normvorstellungen in Bezug auf Geschlechterrollen hinterfragen kann. Mit Methoden des Forumtheaters beleuchten wir das Thema des Coming-outs. Die theaterpädagogische Arbeit wird durch einen Fachinput zu Geschlecht und sexueller Orientierung ergänzt. Der Workshop „GeschlechterRolleMensch“ wurde von der Hessischen Landesregierung als „Ort des Respekts“ ausgezeichnet.

Di. 27. April 2021
von 10.00 – 18.00 Uhr
Leitung: Nicole Peinz

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Geschlechter*Rolle*Ich*

Geschlechter*Rolle*Ich*

– Theaterpädagogischer Workshop zu den Themen Heteronormativität und Homo- und Transphobie

Im Jahr 2015 hatte das Schultheater-Studio Frankfurt die Möglichkeit durch die Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration einen neuen theaterpädagogischen Workshop zu den Themen Heteronormativität und Homophobie zu entwickeln: „GeschlechterRolleMensch“. Der Workshop wurde von Lehrkräften und Schüler_innen sehr positiv aufgenommen. Ein Zitat eines Jahrgangsteams einer Gesamtschule hebt dies hervor:

Der Workshop GeschlechterRolleMensch bot unseren Schüler_innen die Möglichkeit, sich mit der eigenen Identität und dem eigenen Verständnis von Geschlecht kreativ und altersangemessen auseinander zu setzen. Gerade für Klassen, die sich noch nicht viel mit diesen Themen befasst haben, erscheint uns der Workshop ein hervorragender Ansatz, um damit in Kontakt zu kommen und den eigenen und fremden Vor(aus)urteilen zu begegnen. Mit Spaß und Motivation geben die professionellen Teamer_innen des Workshops Raum zur individuellen Reflexion außerhalb der bekannten schulischen Rahmenbedingungen. Absolut empfehlenswert!  

 

DER NEUE WORSHOP

Der neue Workshop „Geschlechter*Rolle*Ich*“ baut auf den Erfahrungen des Workshops „GeschlechterRolleMensch“ auf. Neu ist die Integration des Themas Trans*/Transidentität.

In diesem neuen theaterpädagogischen Workshop haben die Teilnehmer_innen die Möglichkeit, spielerisch kreativ zu erkennen/zu erleben, das Geschlecht auch ein gesellschaftliches Konstrukt sein kann. Gerade das Einfühlen in Rollen(bilder) und der damit verbundene Perspektivwechsel, sowie die körperliche Erfahrung wie Geschlecht inszeniert wird, ermöglichen das Austesten eigener Handlungsspielräume. Dadurch kann eine differenzierte Sichtweise auf Genderinszenierungen, Normen und Klischees entwickelt werden. Mit dieser differenzierteren Sichtweise können die Schüler_innen leichter ihre eigene Orientierung von fremdbestimmten Klischees absetzen, Menschen jeglicher sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten respektieren, sich u.U. für eine offenere Gesellschaft einsetzen und sich selbst darin verorten.

Drei Theaterpädagog_innen spielen Szenen und leiten die Schüler_innen zum selber Spielen an.

Ziele:

  • Spielerische Aneignung und Brechung von Geschlechterklischees
  • Geschlechterrollen und –bilder erkennen und kritisch reflektieren
  • Vorurteile in Bezug auf Geschlechtsidentitäten abbauen
  • Das Thema Trans* einführen und thematisieren
  • Theaterspielen als ästhetischen Gestaltungsraum erfahren
  • Sensibilisierung für die gesellschaftliche Inszenierung von Geschlecht
  • Auseinandersetzung damit, dass Gender etwas mit gesellschaftlichen Vorstellungen/Erwartungen zu tun hat

Auf einen Blick:

Zielgruppe:     ab 7. Klasse, alle Schulformen

Zeit:                9-13 Uhr / Termin nach Vereinbarung

Ort:                 Im eigenen Klassenzimmer

Kosten:           80,-€ Eigenanteil

 

Information: Nicole Peinz, Theaterpädagogin BuT

Fragen und Anmeldung unter:  069-212-32044  oder nicole.peinz@schultheater.de

 

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