TT 20 Mein Handy, mein Netzwerk, meine Biografie

Beim Biografischen Theater werden eigene Erfahrungen, Meinungen und Lebenswirklichkeit der Spielerinnen zum szenischen Material einer Präsentation. Es geht nicht mehr primär um die Perfektion der Spielweise, sondern darum, WAS die Akteurinnen zu sagen haben. Neben klassischen Übungen des Biografischen Theaters wird das Handy als Gegenstand, der biografisches Material verwaltet und Szenen ästhetisch gestalten kann, mit in die Übungen integriert. Inhalte: Formate des Biografischen Erzählens, Umgang mit persönlichen Geschichten/Gegenständen und deren künstlerische Umsetzung.

Do 10./ Fr 11. Juni 2021
Leitung: Nicole Peinz

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TT 21 Ortsspezifisches Theater – analog und digital (auch unter Coronabedingungen)

Theater außerhalb geschlossener Räume; in Parks, auf Plätzen, unterwegs in der Stadt oder im Wald

Ortsspezifisches Theater ermöglicht sowohl den Spieler*innen als auch dem Publikum, die eigene Wahrnehmung der Lebensumwelt zu verändern, Orte mit neuen Blicken zu sehen und Verborgenes zu entdecken. Es kann aber auch gesellschaftlicheund politische Fragen aufwerfen, Missstände aufdecken und Potenziale aufzeigen. Gemeinsam erforschen
wir unterschiedliche Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit Orten im öffentlichen
und weniger öffentlichen Raum und erproben ortsspezifische Inszenierungskonzepte. Analoge und digitale künstlerische Methoden ergänzen sich dabei gegenseitig. Das Smartphone, das gerade für viele Jugendliche ständiger Begleiter ist, kommt hier
als Werkzeug im kreativen Schaffensprozess und Erweiterung der Bühne zum Einsatz.
Der Kurs geht insbesondere auf die verschiedenen Arbeits- und Präsentationsmöglichkeiten unter Coronabedingungen ein. Abhängig von den aktuellen
Bedingungen zum Kurstermin findet die Fortbildung entweder vor Ort in Frankfurt statt oder wir arbeiten mit Hilfe digitaler Medien zusammen.

Di. 22./ Mi 23. Juni 2021
jeweils 15.30 – 20.00 Uhr
Leitung: Benjamin Porps

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