Leitbild Schultheater-Studio

Das Schultheater-Studio ist ein Theaterpädagogisches Zentrum in Frankfurt am Main, in dem sich Praxis und Lehre des Darstellenden Spiels und der Theaterpädagogik verbinden. Der Träger ist der gemeinnützige Verein Kreidekreis Arbeitsgemeinschaft Schultheater e.V.

Seit 1991 bieten wir Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit, die Vielfalt von Theater zu erleben. Unsere Kernaufgaben sind: Theater spielen ermöglichen, Theater unterrichten lehren sowie humanistische Inhalte und Werte mit Theater erfahrbar machen. Wir sind überzeugt, dass kulturelle Bildung einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe aller Menschen, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, leisten kann.

Das Theaterspielen sehen wir als eines der stärksten Mittel zur Persönlichkeitsentwicklung. Dabei gehen wir stets vom einzelnen Menschen mit seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten aus. Wir sehen uns als impulsgebend für innovative theaterpädagogische Projekte und wollen die Lust auf Neues wecken. In unseren Angeboten beschäftigen wir uns mit gesellschaftlichen und bildungspolitischen Themen wie Geschlechterrollen und Inklusion, aber auch Alphabetisierung und Prävention durch
Theater.

Die enge Kooperation zwischen Lehrkräften für Darstellendes Spiel/Theater und Theaterpädagog*innen zeichnet unsere Arbeit aus. Neben Lehrkräften arbeiten ungefähr 40 freie Künstler*innen und Theaterpädagog*innen in unseren Projekten und Programmen. Regelmäßige Reflexion und Feedback
sehen wir als wichtigen Bestandteil unserer Arbeit.

In unseren Workshops, Kursen, Fortbildungen und Projekten sowie im alltäglichen Miteinander legen wir Wert auf einen respektvollen, vertrauensvollen und wertschätzenden Umgang. Alle Mitarbeiter*innen sind wichtig für unsere Weiterentwicklung. Nur in einer konstruktiven und bewertungsarmen Atmosphäre können pädagogische und künstlerische Prozesse ganzheitlich und nachhaltig gestaltet werden. Jede Form von gruppenbezogener und individueller Diskriminierung lehnen wir ab.

Wir sind auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene mit zahlreichen Akteur*innen aus den Bereichen
Kultur, Pädagogik, Politik und Gesellschaft vernetzt, was uns eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer
Arbeit ermöglicht. Dabei arbeiten wir nach dem Prinzip „Kollegialität statt Konkurrenz“.

Der Verwirklichung und Weiterentwicklung dieses Leitbildes sind alle – Vorstand sowie Mitarbeiter*innen – verpflichtet.