Theater als Methode im Unterricht

Die Kurse dieser Reihe zeigen spezielle Methoden des Theaters zur Anwendung in unterschiedlichen Fächern und schulischen Bereichen. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich!

Bitte beachten:
Anmeldeschluss für alle Kurse jeweils 3 Wochen vor Kursbeginn
Die Kurse sind in chronologischer Reihenfolge sortiert.

M 1 Von der Idee zum Text: Kreatives Schreiben – Lesen – Präsentieren

Die Produktion von Texten gehört zu den alltäglichen Aufgaben aller Theaterschaffenden.
Dabei ist die größte Herausforderung die Übersetzung von Ideen und Vorstellungen in gut lesbare Texte. Mit der besonderen Methode des kreativen Schreibens werden zunächst Assoziationen gesammelt, in poetische Texte übersetzt, um im zweiten Schritt die Ideen in eine logische Abfolge zu strukturieren und in der Gruppe vorzustellen. Unterschiede von Ideenfindungs- und Organisationstechniken, Textproduktionen und verschiedene Präsentationsformen eigener Texte werden mit professionellem Feedback begleitet. Ziel ist es zu lernen Texte zu verfassen, die von unterschiedlichen Zielgruppen gerne gelesen, gehört und auch verstanden werden.

Termin:  Do. 08./ Fr. 09. März 2018
Leitung: Dr. Anette Rein

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! Diesen Kurs gibt es auch als „Abrufangebot“ für Pädagogische Tage  oder interne Fortbildungen!

M 2 Filmanalyse

Das Medium Film wird auf deutschsprachigen und internationalen Bühnen zunehmend eingesetzt. Und auch im Schulunterricht können Filme sehr abwechslungsreich und in ganz unterschiedlichen Fächern verwendet werden. Deshalb eignet sich dieser Workshop für alle Lehrer_innen – und nicht bloß für DS-Interessierte. Unter anderem werden filmische Arbeitstechniken (Storyboard, Kameraeinstellungen, Schnitt) erfahrbar gemacht sowie Ausschnitte mit sehr unterschiedlichen Methoden analysiert. Außerdem erhalten die Teilnehmer_innen Impulse für filmisch angelegte Inszenierungen.

Termin:
Mi.18. April 2018 von 15.30 – 19.30 Uhr &
Do.19. April 2018 von 9.30 – 17.00 Uhr
Leitung: Benjamin Baumann

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M 3 Jeux dramatiques – Ausdrucksspiel aus dem Erleben

Jeux dramatiques sind Theaterspiele, die durch Bewegung und Gebärde Gefühle und Erfahrungen ausdrücken. Als Spielimpuls kann ein Bild, eine Geschichte, eine Musik dienen. Stoffe und einfache Materialien eröffnen die Möglichkeit zum Verkleiden und Bauen von Räumen. Das Spiel zielt nicht auf eine Aufführung, sondern ganz auf das Erleben eines Themas, sich selbst und der Gruppe im Spielprozess und verzichtet in seiner Intensivphase auf Sprache. Im Anschluss an das Spiel können die Kinder das Erlebte sprachlich reflektieren. Diese Methode eignet sich für alle Altersgruppen, auch für Kinder mit geringen Deutschkenntnissen und Inklusionskinder. Im Kurs wird die Methode vorgestellt und praktisch erprobt.

Termin: Mi. 16./Do. 17. Mai 2018
Leitung: Birgit Reibel

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M4 Shakespeare – interactive learning with drama methods

The Ensemble Classroom – Drama methods from the Royal Shakespeare Company´s rehearsal rooms are adapted for use in the classroom to make Shakespeare texts accessible and learning fun. Discover the characters´ relationships through interactive drama games. This year – ´Macbeth`. Please read a summary before the workshop.

Termin: 20.01.2018 / 10.00 – 17.00 Uhr
Kosten: 60,- € (keine Ermäßigung)
Leitung: Diana Jackson und Michael Dray,
White Horse Theatre

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M 4.1 GEWALTiges Theater / Theater als Mittel der Gewaltprävention

Basierend auf einem mehrfach preisgekrönten Theaterworkshop werden Methoden zum Thema Gewaltprävention dargestellt. Wie enttabuisiert man das Thema Gewalt an der Schule ohne die Täter-Opfer Problematik zu verraten? Wie bringt man eine verfeindete Gruppe ins gemeinsame Spiel? Wie können durch Theaterszenen Probleme sichtbar gemacht werden ohne moralische Vorverurteilung? Vor allem geht es um einen direkt sinnlich erfahrbaren Zugang zum Theater. Die erprobten Methoden sind besonders für Anfänger_innen geeignet.

Termin: Fr. 25./Sa. 26. Mai 2018
Leitung: Katharina Fertsch-Röver + Nina Natzke
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M 5 Bibel als Theater – Methoden der kreativen darstellerischen Erschließung und Interpretation biblischer Texte

Biblische Texte erscheinen oft entweder sehr vertraut oder extrem fremd. Manchmal beides zugleich. Die szenische oder performative Umsetzung ermöglicht es, dem Text frei und unvoreingenommen zu begegnen und ihn so (neu) zu entdecken und lebendig werden zu lassen.
Im Gegensatz zum Bibliodrama steht bei „Bibel als Theater“ nicht die Selbst- oder Gruppenerfahrung im Mittelpunkt sondern der kreative Umgang und die ästhetische Auseinandersetzung mit dem biblischen Text. Die Methoden und Konzepte, die im Kurs erprobt werden, bieten Handwerkszeug sowohl für den Einsatz in Religionsunterricht oder in der Gemeindearbeit als auch zum Inszenieren biblischer Texte.

Termin: Di.29./Mi 30. Mai 2018
Leitung: Benjamin Porps

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