Frankfurter Schultheatertage 2026

Spielplan

Montag, 18.05.

14:00 Uhr – Theatre Unites – Parade durch die Stadt

Treffpunkt: Historisches Museum

Alle beteiligten Gruppen der Schultheatertage treffen sich um 14 Uhr am Historischen Museum. Sie ziehen in Kostüm und mit Musik durch die Stadt.

14:30 Uhr – Eröffnung am Römer

Sylvia Weber eröffnet die Frankfurter Schultheatertage.

16:15 Uhr – Begrüßung im Gallus Theater

Die Gruppen werden im Gallus Theater mit einem Buffet begrüßt.

17:00 Uhr – Theaterfest

Mit einer kurzen Szene stellen sich die Gruppen vor und sechs Förderpreise werden verlost. Ende gegen 18:30 Uhr.

Dienstag, 19.05.

Block 1: 10:00–11:25 Uhr

10:00 Uhr – 1a. Erich Kästner Schule/Klasse 4c + 4d: Aladdin und die Wunderlampe

Bewegungstheater

Zwei 4. Klassen zeigen ihre gemeinsame Aufführung von „Aladdin und die Wunderlampe“. Das Publikum begibt sich auf eine fantasievolle Reise in den geheimnisvollen Orient. Mit viel Spielfreude, Kreativität und Teamarbeit bringen die Schülerinnen und Schüler die bekannte Geschichte von Aladdin auf ihre ganz eigene Art auf die Bühne. Stimmungsvolle Musik begleitet die Aufführung und sorgt für eine besondere Atmosphäre mit lebendigen Szenen, farbenfrohen Figuren und einem Hauch von Zauberei.

Spielleitung: Stefanie Freund und Katja Widera

ca. 10:55 Uhr – 1b. Ludwig-Richter-Schule/Klasse 4b: Die geklauten Elemente

Eigenproduktion

Bei einer großen Zirkusshow wurden leider alle Elemente von bösen Dieben geklaut und alles ist dunkel. Doch wir haben Glück, ein Stern kommt und verrät uns, wie wir die Elemente wieder zurückgewinnen können! Wir begeben uns also auf die Jagd nach den Elementen und erobern uns Wasser, Erde, Feuer und Luft spielerisch und tänzerisch zurück. Wir nehmen euch mit auf eine emotionale Reise mit lustigen, gruseligen, spannenden und traurigen Szenen. Freut euch auf Tücher, Lichter, Luftballons, Bälle und viele bunte Farben und musikalische Momente.

Spielleitung: Isabel Körtgen

Block 2: 15:30–17:45 Uhr

15:30 Uhr – 2a. KGS Niederrad/Q2: Odyssee – Sturm über dem Mittelmeer

Sprechtheater

Ein modernes Drama über Schuld, Macht und die Suche nach sich selbst. Nach dem Ende eines Krieges beginnt für den gefeierten Soldaten Odysseus eine Heimreise, die sich als existentieller Kampf entpuppt. Eine verbotene Affäre entfesselt eine Kette aus Intrigen, wirtschaftlicher Rache und inneren Konflikten. Während Stürme über dem Meer toben, wird Odysseus mit Versuchungen, Wahrheit und Verantwortung konfrontiert. Unterstützt von der strategisch handelnden Athene, verfolgt vom mächtigen Reederei-Magnaten Poseidon, muss er erkennen: Die größte Prüfung wartet nicht unterwegs – sondern zu Hause. Ein Bühnenstück über Moral, Liebe und die Frage, ob man sich selbst entkommen kann.

Spielleitung: Tämur Ali Khan

ca. 16:30 Uhr – 2b. Gustav-Heinemann-Schule Rüsselsheim/AG 11-13: Nie wieder!

Sprechtheater

Gemeinschaft ist wichtig.
Gemeinschaft ist richtig.
Aber wenn diese Gemeinschaft exklusiv wird, wenn sie sich nicht AN die Menschen, sondern GEGEN Menschen richtet, dann wird sie gefährlich.
Dann wird sie faschistisch.
Dann hat sie die Macht, zu unterscheiden, anstatt zu vereinen.
Dann hat sie die Macht, zu besiegen, anstatt zu helfen.
Dann hat sie die Macht, zu zerstören, anstatt aufzubauen.
Wie eine Welle.

Spielleitung: Fabian Stannarius

Block 3: 18:30–21:10 Uhr

18:30 Uhr – 3a. Max-Beckmann-Schule/Q2: Die Physiker

Sprechtheater nach Dürrenmatt

Möbius ist der qualifizierteste Physiker aller Zeiten. Er hat alle wichtigen Probleme der Physik gelöst und dabei festgestellt, dass sie die Vernichtung von Erde und Menschheit erlauben. Um eine Verbreitung seines Wissens zu verhindern, versteckt er sich in einer psychiatrischen Klinik und begegnet dort Kollegen, seiner Familie, einer großen Liebe, einigen Morden an Krankenschwestern und gnadenlosem Überwachungspersonal. Er hat mit vielem gerechnet, aber nicht mit einer Frau wie der unheimlichen und unberechenbaren Mathilde von Zahnd, der Chefin der Klinik … Dürrenmatt beschreibt, wie im Jahr 1962 in einer psychiatrischen Klinik der Weltuntergang vorbereitet wird. Hat sich seit Dürrenmatts Warnung etwas geändert oder ist sein Szenario auch heute noch im Jahr 2026 aktuell?

Spielleitung: Silvie Mutl

ca. 20:25 Uhr – 3b. IBDAW Dance Ensemble: Die Physiker – Vier Kräfte

Tanz

In unserer Inszenierung stehen vier Physiker im Zentrum – vier Kräfte, vier Perspektiven, vier Möglichkeiten. Jeder von ihnen verkörpert eine eigene „Abteilung“: Schauspiel, Kampf, Gesang und Regeneration. Jede dieser Kräfte kann schöpferisch und konstruktiv wirken – oder zerstörerisch und gefährlich werden. Wir zeigen, wie Macht entsteht: aus Wissen, aus Individualität, aber vor allem aus Zusammenarbeit. Erst wenn die vier Kräfte zusammenkommen, entsteht Bewegung – Tanz als Symbol für ein gemeinsames Werk. Unsere Performance verbindet Schauspiel, Gesang, Kampf, Regeneration und Tanz zu einer 30-minütigen Reise. Sie stellt die Frage: Wie beeinflusst wissenschaftliche Kraft unsere Welt – und was geschieht, wenn wir sie allein oder gemeinsam einsetzen? Unsere Botschaft ist klar: Getrennt können wir Großes oder Gefährliches erschaffen. Gemeinsam jedoch haben wir die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und etwas Positives für die Menschheit zu gestalten.

Spielleitung: Emeel Safie

Mittwoch, 20.05.

Block 4: 10:00–11:40 Uhr

10:00 Uhr – 4a. IGS-West/Klasse 5e: ANIMAL

Tanztheater

Eine Gruppe von Tieren muss aus ihrem gewohnten Territorium fliehen. Auf ihrer langen Flucht finden erste Begegnungen statt. Eine Affenbande verzichtet auf ihre Habseligkeiten, um einen verletzten Panter zu retten. Doch noch sind sich nicht alle wohlgesonnen. Die Anspannungen verdichten sich. Es kommt zu Streitigkeiten. Ein Gorilla und eine Gruppe Schimpansen beginnen zu kämpfen. Nur ein kleiner bunter Vogelschwarm versucht zu schlichten und den Frieden zu verkünden …

Spielleitung: Petra Ronimi

ca. 10:50 Uhr – 4b. Anna-Schmidt-Schule/AG Jg. 5: Die unendliche Geschichte

Sprechtheater

Die Theater-AG bringt mit Szenen aus „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende einen zeitlosen Fantasy-Klassiker auf die Bühne. Mit viel Kreativität und Gefühl erwecken die Schülerinnen die Welt Phantásiens zum Leben. Das Publikum begleitet die Hauptfigur auf eine geheimnisvolle Reise in ein magisches Reich, in dem alle gegen das bedrohliche „Nichts“ kämpfen und auf der Suche sind und wundersame Wesen ihren großen Auftritt haben. Besondere, spannende, wunderliche und auch humorvolle Szenen wechseln sich ab und machen die Aufführung zu einem besonderen Erlebnis. Die Inszenierung zeigt nicht nur schauspielerisches Talent, sondern auch Teamgeist, Engagement und die Freude am gemeinsamen Theaterspiel. Eine Collage voller Fantasie, Mut und großer Emotionen – die Lust darauf macht, selbst wieder in die Welt der Geschichten einzutauchen.

Spielleitung: Alexandra Bentz

Block 5: 18:30–21:00 Uhr

18:30 Uhr – 5a. Ensemble Freezy: LaMa/Jg. 6-9: Lies Last Forever

Eigenproduktion

Vier Freundinnen. Ein Todesfall. Und jemand, der alles weiß. Unser selbst entwickeltes Stück ist frei inspiriert von Motiven moderner Drama- und Mystery-Serien und erzählt die Geschichte von vier Freundinnen, einem rätselhaften Todesfall und der Suche nach der Wahrheit. Bella, Zoe, Vivien und Olivia folgen jeder Spur, um herauszufinden, was wirklich zum Tod ihrer besten Freundin Victoria geführt hat – doch wie weit würden sie gehen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen? Was, wenn die Wahrheit gefährlicher ist als jede Lüge? Auf ihrer Suche werden sie immer wieder von ihrer Vergangenheit und ihren eigenen Geheimnissen eingeholt. Denn jemand beobachtet sie und kennt jede ihrer Schwächen.

Spielleitung: Lara von Waldenfels, Tobias Brozio, Leo Ngo

ca. 19:45 Uhr – 5b. Goetheschule Neu Isenburg/Q2: Endstation Gestern

Eigenproduktion

Im Jahr 2126 verspricht das Zentralamt für temporale Logistik Hoffnung: „Bürger bereit – geschenkte Zeit!“. Eine „ausgeloste“ Gruppe reist aus einer krisengeplagten Zukunft aus Versehen anstatt zum Mars zurück ins Jahr 2026. Was als perfekte PR-Aktion beginnt, wird zum Chaos. Zwischen misstrauischen Polizisten, Verschwörungstheorien, Influencer-Livestreams und einem überforderten Amt gerät alles außer Kontrolle. Während die Vergangenheit staunt, bröckelt die Technik der Zukunft. Rückreise? Ungewiss. Plötzlich müssen völlig unterschiedliche Charaktere zusammenarbeiten, um nicht für immer im Gestern zu stranden. Ein Theaterabenteuer über Fortschritt, Irrtum und die Frage: Ist unsere Zukunft wirklich weiter als unsere Vergangenheit? Steigt ein, bevor es heißt: Endstation Gestern.

Spielleitung: Stephanie Buschbaum

Donnerstag, 21.05.

Erster bundesweiter Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt

Block 6: 14:00–15:40 Uhr

In Kooperation mit der Zukunftswerkstatt des Schultheater-Studios Frankfurt „RADIKAL THEATRAL“

14:00 Uhr – 6a. Adorno-Gymnasium/Q2: Eine Stimme im Rauschen

Eigenproduktion

Das Gewissen spricht nicht laut. Es flüstert, stellt Fragen. Angst ist ansteckend. Anpassung auch. Früh lernen wir, wie man dazugehört. Wie man sich einfügt. Wie man schweigt. Später begreifen wir, wie leicht Kontrolle zur Gewohnheit wird. Wie schnell aus Mitlaufen ein Mittragen wird. Es beginnt mit einer Entscheidung. Einem Innehalten. Einer Stimme – vielleicht zitternd, vielleicht leise, aber der eigenen. Jetzt darf sie nicht verstummen. Denn zwischen Angst und Verantwortung, zwischen Mitlaufen und Widerstehen liegt ein Moment der Wahl: Teil des Rauschens bleiben – oder die eigene Stimme wagen.

Spielleitung: Andrea Ranßweiler

ca. 14:50 Uhr – 6b. Carl-Schurz-Schule/Q2: WIR

Tanztheater

Unser Umfeld erleben wir oft als überhitzt und polarisiert. Manchmal fühlt es sich so an, als wäre es fast unmöglich, das Verbindende zwischen uns zu finden. Im Tanz haben wir ausprobiert, was passiert, wenn wir uns aufeinander einlassen – im gemeinsamen Rhythmus, in synchronen Bewegungen oder in kurzen Begegnungen. Beim Austausch über unsere Szenen haben wir gemerkt, dass unterschiedliche Perspektiven nebeneinanderstehen können und dass genau daraus etwas Gemeinsames entstehen kann

Spielleitung: Vicky Söntgen und Jeannette Kaupp

Block 7: 18:30–20:25 Uhr

18:30 Uhr – 7a. Adorno-Gymnasium/Q2: Die gelbe Tapete

Sprechtheater nach Charlotte Perkins Gilman

Ein Haus. Ein Raum. Eine Tapete. Eine Stimme, die immer leiser wird – und zugleich immer lauter.

Wenn Wirklichkeit verrutscht.
Ordnung, die beruhigen soll.
Ruhe, die auferlegt wird.
Gedanken, die sich nicht beruhigen lassen.

Und von jemandem, der nicht schreiben soll – und es trotzdem tut.
Irgendetwas bewegt sich hinter der Tapete.

Spielleitung: Schani Ritzinger

ca. 19:30 Uhr – 7b. Adorno-Gymnasium/Q2: RE: Urlaub

Eigenproduktion

Dreiundzwanzig Grad. Die Sehnsucht nach Irgendwo-anders als Körperzustand. Was passiert, wenn Erholung zur Aufgabe wird und Ankommen unmöglich. Zwischen Warteschleifen, falschen Horizonten und der Frage, wer eigentlich antwortet, wenn man sich selbst eine Nachricht schickt. RE: bedeutet: in Bezug auf. RE: bedeutet: zurück.

Spielleitung: Jana Hartmann

Freitag, 22.05.

Block 8: 15:30–17:50 Uhr

15:30 Uhr – 8a. Heinrich-Mann-Schule Dietzenbach/Q2: Down the Rabbit Hole

Eigenproduktion

Das digitale Wunderland hält für uns alltäglich und nahezu unerschöpflich Verlockungen, Absurditäten und Kuriositäten aus aller Welt bereit. Nicht selten lassen wir uns dabei in ein buntes Treiben fallen oder werden gar geradezu darin eingesogen wie einst das literarische Vorbild Alice in den Kaninchenbau. Wie ergeht es uns damit, einer Spur nach der nächsten zu folgen, getrieben vom Algorithmus? Lernen wir Neues, geraten wir dabei auf Irrwege, finden wir uns selbst oder verlieren wir uns? Und gelingt es uns schließlich, den Ausgang zu finden in die analoge Welt?

Spielleitung: Angela Hofmann-Geissen

ca. 16:35 Uhr – 8b. Heinrich-Mann-Schule Dietzenbach/Q2: Ein Sommernachtstraum

Sprechtheater

In einer warmen Sommernacht verirren sich mehrere junge Menschen in einen geheimnisvollen Wald. Dort wohnen Elfen, die zaubern, streiten und gern ein bisschen Chaos stiften. Ein besonderer Zauber sorgt dafür, dass plötzlich alle durcheinander verliebt sind: in die falschen Personen! Während die Menschen nicht mehr wissen, wem sie ihr Herz schenken sollen, planen die Elfen ihr eigenes Fest. Das Chaos ist vorprogrammiert. Begleitet wird der Irrsinn von einer Gruppe Handwerker, die versteckt im Wald Blockflöte spielt. Mit schrägen Tönen scheint wirklich jeder Plan schiefzugehen. Am Ende löst sich der Zauber, Freundschaften werden gerettet und die Liebe findet ihre richtigen Wege. Es wird geträumt, gelacht und gestaunt – und (fast) jeder findet sein Glück.

Spielleitung: Benedict Pietsch

Block 9: 18:30–21:00 Uhr

18:30 Uhr – 9a. Toni-Sender-Oberstufe/Q2: Gasthof am Strand

Absurdes Theater nach Motiven von Harold Pinter

In einem heruntergekommenen Gasthof an der englischen Küste geschehen unheimliche Dinge. Eine ehemalige Pianistin bekommt Besuch von zwei mysteriösen Männern, die gegen ihren Willen ihren Geburtstag feiern und sie in einem Leichenwagen abtransportieren wollen. Eine Frau aus dieser verlassenen Gegend hat in Amerika einen Philosophielehrstuhl. Jetzt will sie sehen, wie es ihrer Familie ergangen ist, die in dem Gasthof wohnt, seit ihre Metzgerei pleite ist. Doch ihre eifersüchtigen Schwestern aus dem Halbweltmilieu versuchen, ihr den Mann auszuspannen …

Spielleitung: Philipp A. Erbe

ca. 19:45 Uhr – 9b. EnScène/Jg. 4-11: Les Misérables! Les Misérables

Sprechtheater in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Jean Valjean, Fantine, Marius, Cosette, Éponine, Gavroche. Diese Helden kämpften gegen Ungerechtigkeit, Machtmissbrauch und Armut, um ihre Freiheit, ihre Ehre, ihre Liebe zu verteidigen oder manchmal einfach nur, um den Hungertod zu verhindern. Diese legendären Helden, die Victor Hugo 1862 mit seiner Feder zum Leben erweckte, sind alles andere als alte Geister. Noch heute leben Helden, von denselben Hoffnungen getrieben, die für ihr Leben und ihre Rechte kämpfen. Wir dürfen sie nicht vergessen. Es lebe die Revolution! Es lebe die Freiheit, die Gleichheit, die Brüderlichkeit! Es lebe die Liebe! „Wo immer der Mensch unwissend und verzweifelt ist, wo immer die Frau sich für Brot verkauft, wo immer ein Kind leidet, weil es kein Buch hat, das es lehrt, und kein Zuhause, das es wärmt, klopft das Buch ,Les Misérables‘ an die Tür und sagt: Mach auf, ich bin gekommen, um dich zu holen.“ Brief von Victor Hugo an seinen italienischen Verleger, 18. Oktober 1862.

Spielleitung: Candice Olivier

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