Geschlechter*Rolle*Ich*

Geschlechter*Rolle*Ich*

– Theaterpädagogischer Workshop zu den Themen Heteronormativität und Homo- und Transphobie

Im Jahr 2015 hatte das Schultheater-Studio Frankfurt die Möglichkeit durch die Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration einen neuen theaterpädagogischen Workshop zu den Themen Heteronormativität und Homophobie zu entwickeln: „GeschlechterRolleMensch“. Der Workshop wurde von Lehrkräften und Schüler_innen sehr positiv aufgenommen. Ein Zitat eines Jahrgangsteams einer Gesamtschule hebt dies hervor:

Der Workshop GeschlechterRolleMensch bot unseren Schüler_innen die Möglichkeit, sich mit der eigenen Identität und dem eigenen Verständnis von Geschlecht kreativ und altersangemessen auseinander zu setzen. Gerade für Klassen, die sich noch nicht viel mit diesen Themen befasst haben, erscheint uns der Workshop ein hervorragender Ansatz, um damit in Kontakt zu kommen und den eigenen und fremden Vor(aus)urteilen zu begegnen. Mit Spaß und Motivation geben die professionellen Teamer_innen des Workshops Raum zur individuellen Reflexion außerhalb der bekannten schulischen Rahmenbedingungen. Absolut empfehlenswert!  

 

DER NEUE WORSHOP

Der neue Workshop „Geschlechter*Rolle*Ich*“ baut auf den Erfahrungen des Workshops „GeschlechterRolleMensch“ auf. Neu ist die Integration des Themas Trans*/Transidentität.

In diesem neuen theaterpädagogischen Workshop haben die Teilnehmer_innen die Möglichkeit, spielerisch kreativ zu erkennen/zu erleben, das Geschlecht auch ein gesellschaftliches Konstrukt sein kann. Gerade das Einfühlen in Rollen(bilder) und der damit verbundene Perspektivwechsel, sowie die körperliche Erfahrung wie Geschlecht inszeniert wird, ermöglichen das Austesten eigener Handlungsspielräume. Dadurch kann eine differenzierte Sichtweise auf Genderinszenierungen, Normen und Klischees entwickelt werden. Mit dieser differenzierteren Sichtweise können die Schüler_innen leichter ihre eigene Orientierung von fremdbestimmten Klischees absetzen, Menschen jeglicher sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten respektieren, sich u.U. für eine offenere Gesellschaft einsetzen und sich selbst darin verorten.

Drei Theaterpädagog_innen spielen Szenen und leiten die Schüler_innen zum selber Spielen an.

Ziele:

  • Spielerische Aneignung und Brechung von Geschlechterklischees
  • Geschlechterrollen und –bilder erkennen und kritisch reflektieren
  • Vorurteile in Bezug auf Geschlechtsidentitäten abbauen
  • Das Thema Trans* einführen und thematisieren
  • Theaterspielen als ästhetischen Gestaltungsraum erfahren
  • Sensibilisierung für die gesellschaftliche Inszenierung von Geschlecht
  • Auseinandersetzung damit, dass Gender etwas mit gesellschaftlichen Vorstellungen/Erwartungen zu tun hat

Auf einen Blick:

Zielgruppe:     ab 7. Klasse, alle Schulformen

Zeit:                9-13 Uhr / Termin nach Vereinbarung

Ort:                 Im eigenen Klassenzimmer

Kosten:           80,-€ Eigenanteil

 

Information: Nicole Peinz, Theaterpädagogin BuT

Fragen und Anmeldung unter:  069-212-32044  oder nicole.peinz@schultheater.de

 

Gefördert durch:

Fachtag: Berufliche Bildung

Dieser Fachtag fand in diesem Jahr bereits statt.

Gerade im komplexen Feld beruflicher Bildung gilt es kontinuierlich das bestehende Netzwerk von Theaterlehrerinnen und Theaterlehrern auf- und auszubauen. Erfahrene Praktiker stellen gelungene Unterrichts- und Projektideen vor und suchen gemeinsam nach funktionierenden Möglichkeiten, Theater in der beruflichen Bildung zu ermöglichen und zu etablieren. Die von den Teilnehmern des letzten Fachtages gewünschte Vertiefung im Bereich „Biografisches Theater“ soll dabei im Mittelpunkt stehen.

 

Stammtisch am 16.2.2017 (im Gallus Theater!!)

Das nächste Treffen findet am 16.2.2017 um 19 Uhr im Gallus Theater statt.

Der Theaterpädagogische Stammtisch in Frankfurt richtet sich an alle Menschen die in irgendeiner Form theaterpädagogisch arbeiten.

Das Thema des Stammtisch ist :

DAS GEHT IMMER! Spiele – Materialien – Musik

Wir arbeiten im ersten Teil praktisch, d.h. alle bringen Spiele, Materialien, Musik mit, danach gehen wir meist noch was trinken.

Wir freuen uns auf euch!

Marco und Nicole

Theaterpädagogischer Stammtisch am 15. Dezember 2016

Das nächste Treffen findet am 15.12.2016 um 19 Uhr statt.

Kurzbeschreibung der Stammtische:

Die Idee, den theaterpädagogischen Stammtisch in Frankfurt wiederzubeleben entspringt der Theaterpädagogischen Regionalkonferenz im Schultheater-Studio 2013. Seitdem gibt es im Abstand von 2-3 Monaten Treffen, meistens in den Räumlichkeiten des Schauspiel Frankfurts. Jedes Treffen hat ein Thema; die Inhalte können praktischer oder theoretischer Natur sein. Bis jetzt gab es folgende Themen: Performatives Theater mit Jugendlichen, Coaching, Lieblingsübungen, Umgang mit schwierigen Situationen, Arbeit mit Körperzentren.

Bei Fragen:

Nicole Peinz, nicole.peinz@schultheater.de

Marco Aude-Wittenbreder, marco.aude-w@schultheater.de

M 10 Texte erschließen mit Methoden des Theaters

Sich einem Text mit darstellerischen Formen zu nähern, bietet die Chance, sehr konkrete Vorstellungen von den Figuren, deren Beziehungen und der Szenerie zu entwickeln und die Handlungen und deren Motivation besser zu verstehen. Das gilt besonders für Dramentexte, kann aber auch zu einem besseren Verständnis von Texten aller Literaturgattungen und sogar von Sachtexten führen. Im Workshop wird das theaterästhetische Potential verschiedenster Texte erprobt, um daraus Möglichkeiten für die Anwendung im Fachunterricht aber auch für die Arbeit an einem Stück mit Schüler_innen zu entwickeln.

Termin:  01./02.Nov.2016
Leitung: Olaf Mönch

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M 11 GEWALTiges Theater Theater als Mittel der Sucht- und Gewaltprävention

Basierend auf einem mehrfach preisgekrönten Theaterworkshop werden Methoden zum Thema Gewaltprävention dargestellt.
Wie enttabuisiert man das Thema Gewalt an der Schule ohne die Täter-Opfer Problematik zu verraten? Wie bringt man eine verfeindete Gruppe ins gemeinsame Spiel? Wie können durch Theaterszenen Probleme sichtbar gemacht werden ohne moralische Vorverurteilung? Vor allem geht es um einen direkt sinnlich erfahrbaren Zugang zum Theater. Die erprobten Methoden sind besonders für Anfänger_innen geeignet.

Termin: Mi. 08./Do. 09.Febr. 2017
Leitung: Katharina Fertsch-Röver + Nina Natzke

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M 12 Präsenz und Stimme

Die Arbeit mit unserem wichtigsten Instrument – der Stimme -, an Stimmsitz, Atemtechnik, Artikulation und Timbre ist vor allem eines: Vergnüglich! Unmittelbar damit verbunden ist der Raum, den wir uns (nicht nur mit unserer Stimme) nehmen und das Erkennen und Einsetzen von Statussignalen für einen souveränen Auftritt.

Termin: Di. 02./Mi. 03. Mai 2017
Leitung: Judith Senger

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