F7-26 / SPOT ON: Systemisch-theaterpädagogische Haltungsfragen
– Wie (ver-)halten wir uns, um pädagogische Ziele zu erreichen und dabei selbst flexibel und stabil zu bleiben?
Dieser Kurs ist eine bewegte, körperlich spielende Auseinandersetzung mit pädagogischen, künstlerischen und zwischenmenschlichen Haltungen gegenüber Schüler*innen und zu uns selbst im pädagogischen Kontext. Vor einem systemischen und theaterpädagogischen Hintergrund experimentieren wir praktisch zum Begriff der Haltung. Auf Augenhöhe, von oben herab, Halt gebend, stützend oder distanziert – wir bewegen uns, erweitern unser Repertoire an Möglichkeiten, Schüler*innen auf ihrem Lernweg eine Hilfe zu sein, nicht im Weg zu stehen, Lern- und Denkräume zu öffnen, Grenzen zu setzen. Um es gleich zu sagen: Wir glauben nicht, dass es da eine Haltung gibt, die für alle Schüler*innen, Pädagog*innen und Situationen passt. Vielmehr gehen wir als Individuen mit Individuen im Kontext Schule in Beziehungen, in denen sich alle immer wieder bewegen und Haltungen zueinander finden.
Was die Teilnehmer*innen erwartet:
- einfache körperlich-sportliche Übungen
- Standbildarbeit zu „wackeligen“ und herausfordernden Situationen
- Annäherungen an die Begriffe „systemische Haltung“ und „theaterpädagogische Haltung“
- Experimente mit unterschiedlichen Körperhaltungen im pädagogischen Alltag
- Experimente zu körperlicher und innerer Haltung in Beziehung zu anderen
- Gute Gründe für unterschiedliche Haltungen von Schüler*innen
- Erkennen eigener Spielräume und Begegnungsmöglichkeiten
Dieser Spot-on-Kurs möchte körperliche Erinnerungsbilder schaffen, die dabei helfen, in bestimmten Situationen passende Haltungen zu finden und bewusst einzunehmen.
Zielgruppe: Lehrer*innen aller Fachrichtungen
Kursleitung: Nikolas Hamm, Theaterpädagoge (BuT) u. Systemischer Organisationsentwickler (dgsf), nihma GbR
Kosten: 55€