Veranstaltungen

radikal theatral

Donnerstag
21. Mai 26
14:00 - 19:00
Ort
StadtRAUMFrankfurt
Mainzer Landstraße 293, Frankfurt
Details

Theaterprojekte gegen Extremismus bei Kindern und Jugendlichen
Am Welttag für kulturelle Vielfalt
Gallus Theater & StadtRaumFrankfurt

Immer mehr Kinder und Jugendliche kommen mit extremistischen und menschenfeindlichen Inhalten in Berührung – auch im schulischen Alltag.

Viele wissenschaftliche Studien zeigen, dass Theaterpädagogik hier wirksam gegensteuern kann:

In künstlerischen Prozessen im Schulfach Theater und in theaterpädagogischen Projekten stärken junge Menschen ihre Persönlichkeit, erleben demokratische Aushandlung und setzen sich mit gesellschaftlichen Fragen auseinander. Theater schafft Räume für Perspektivwechsel, Empathie und gemeinsames Handeln.
Die Veranstaltung bringt Akteur*innen aus Schultheater, Theaterpädagogik, dem HMKB, der Schulverwaltung und Politik zusammen. Ziel ist es, Erfahrungen auszutauschen, Ansätze sichtbar zu machen und gemeinsam Strategien gegen Extremismus zu entwickeln.

Programm
– Schultheater-Aufführungen mit Publikumsgespräch

14:00 Uhr – 6a. Adorno-Gymnasium/Q2: Eine Stimme im Rauschen
Eigenproduktion
Das Gewissen spricht nicht laut. Es flüstert, stellt Fragen. Angst ist ansteckend. Anpassung auch. Früh lernen wir, wie man dazugehört. Wie man sich einfügt. Wie man schweigt. Später begreifen wir, wie leicht Kontrolle zur Gewohnheit wird. Wie schnell aus Mitlaufen ein Mittragen wird. Es beginnt mit einer Entscheidung. Einem Innehalten. Einer Stimme – vielleicht zitternd, vielleicht leise, aber der eigenen. Jetzt darf sie nicht verstummen. Denn zwischen Angst und Verantwortung, zwischen Mitlaufen und Widerstehen liegt ein Moment der Wahl: Teil des Rauschens bleiben – oder die eigene Stimme wagen.
Spielleitung: Andrea Ranßweiler

ca. 14:50 Uhr – 6b. Carl-Schurz-Schule/Q2: WIR
Tanztheater
Unser Umfeld erleben wir oft als überhitzt und polarisiert. Manchmal fühlt es sich so an, als wäre es fast unmöglich, das Verbindende zwischen uns zu finden. Im Tanz haben wir ausprobiert, was passiert, wenn wir uns aufeinander einlassen – im gemeinsamen Rhythmus, in synchronen Bewegungen oder in kurzen Begegnungen. Beim Austausch über unsere Szenen haben wir gemerkt, dass unterschiedliche Perspektiven nebeneinanderstehen können und dass genau daraus etwas Gemeinsames entstehen kann
Spielleitung: Vicky Söntgen und Jeannette Kaupp

– Podiumsgespräch mit Vertreter*innen aus Bildung, Politik und Praxis
– Erfahrungsberichte von (ehemaligen) Spieler*innen
– Austausch, Vernetzung und Entwicklung gemeinsamer Perspektiven

Anmeldung

bitte bis zum 7. Mai 2026